
Im Wartezimmer des Arztes greife ich nach einer Extra-Ausgabe eines großen Nachrichtenmagazins. Inhalt: Was 2012 auf uns zukommt, welche Menschen wichtig werden, so dass man von ihnen sprechen wird, welche Herausforderungen das Jahr mit sich bringt...
Es geht um gesellschaftliche Trends, politische Großwetterlagen, die Euro-Krise, um bevorstehende Wahlen in diesem oder jenem Land und was das Ergebnis für die Welt bedeuten könnte.
Themen und Aufgaben also, die sich andeuten oder die längst auf dem Tisch liegen, damit wir sie lösen.
Wir haben die Möglichkeit, aktiv zu gestalten, was unsere Gesellschaft und Politik im neuen Jahr prägen soll. Zum Beispiel durch den Respekt vor einer demokratischen Entscheidung im Blick auf Stuttgart 21. Auch wenn ich selbst gegen S 21 gestimmt habe, halte ich es nicht für richtig, den Volksentscheid nicht zu akzeptieren und weiter zu demonstrieren. Hier geht es nicht um die Fundamente der Menschlichkeit oder um Bekenntnisfragen des Glaubens, die den zivilen Ungehorsam herausfordern müssten.
Und ich wünsche unseren politisch Verantwortlichen in Europa, dass sie einen fairen und gerechten Weg finden, um die Staaten in ihrer Souveränität wieder unabhängiger zu machen von Ratingagenturen und Finanzmärkten, und um die in ihre Schranken zu weisen, die auf Kosten anderer ihre Geschäfte machen.
Manches, das auf uns zukommt, steuern wir selbst durch unsere Weichenstellungen. Anderes wird uns überraschen, ohne unser Zutun.
Es wäre ein Segen, wenn auch Sternstunden der Geschichte dabei wären, nicht nur Katastrophenmeldungen.
Für unser ganz kleines Leben und für das Leben in dieser weiten, einen Welt erbitte und wünsche ich uns allen Gottes Segen und Weisheit!
Ihr Pfarrer U. Zeller
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07.02.2012 14:00 Uhr
Stephanusgemeinde - Großer Saal, Tübingen
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10.02.2012 20:00 Uhr
Stephanusgemeinde - Großer Saal, Tübingen
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13.02.2012 20:00 - 21:45 Uhr
Stephanusgemeinde - Großer Saal, Tübingen
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21.02.2012 14:00 Uhr
Stephanusgemeinde - Großer Saal, Tübingen
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