Grüß Gott und herzlich willkommen in der
Evangelischen Stephanusgemeinde Tübingen!

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeindeglieder!

Unser Kirchengemeinderat ist neu aufgestellt und mit viel Energie in die neue Amtszeit gestartet. Ich freue mich darüber!Wir danken allen sehr herzlich, die sich an der Wahl beteiligt und ihre Verbundenheit mit unserer Gemeinde gezeigt haben!

Das Bild zeigt die Stirnwand unserer Kirche mit Kreuz und Strahlenkranz bei einer Lichtinstallation. Licht verändert die Wahrnehmung. Wir sprechen im übertragenen Sinn von einer „rosa Brille“ bei Verliebten oder davon, dass jemand alles „schwarz sieht“. Wünsche oder Ängste legen sich über die Wirklichkeit, als Filter unserer Wahrnehmung.
Wie sehen wir auf Gott?
Viele sagen, sie wünschen sich den Bewahrer und Beschützer des persönlichen Glücks, „die Kraft“, die alles zusammenhält und trägt, die vielleicht sogar die Fehler der Menschen zurechtbiegt (Klima...?).
In der Passionszeit begegnen wir Jesus, der sich nicht wehrt gegen den Hass seiner Richter und Henker. In ihm die Liebe Gottes zu erkennen, gehört zur Mitte unseres Glaubens. Seine Auferstehung zu feiern, kann in uns Kräfte zum Leben freisetzen, die wir für uns selbst und für diese Welt brauchen. In welchem Licht erscheint uns seine Passions- und Ostergeschichte?

Wie sehen wir auf andere Menschen? Auf die, die uns lieb und wichtig sind? Auf andere, die uns fremd sind? Und auf jene, die in der Gesellschaft Verantwortung tragen? Wie wünschen wir uns die einen und die anderen? Welche Vorurteile oder Projektionen prägen unsere Wahrnehmung?
Und nicht zuletzt: Wie sehen wir uns selbst?
n der Passionszeit können wir mit der Geschichte Jesu nachdenken über unsere Wahrnehmungen, über Projektionen und Filter im eigenen Kopf, und über Wege zur Liebe und Barmherzigkeit im Umgang miteinander.

Mit herzlichen Segenswünschen
und Grüßen, Ihr Pfarrer Ulrich Zeller

Veranstaltungen

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 19.02.20 | Fasching? Nein danke in Meßstetten

    Karneval, Fasching, Fasnet - einige protestantische Regionen im Südwesten fremdeln bis heute mit närrischen Umtrieben. Im Zollernalbkreis hat eine evangelische Initiative aus der Not eine Tugend gemacht: Sie bietet seit 15 Jahren „Faschingsalternativtage“ (FAT) an.

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  • 18.02.20 | „Woche der Brüderlichkeit“

    Die bundesweite Woche der Brüderlichkeit steht von 8. bis 15. März unter dem Thema „Tu deinen Mund auf für die anderen“. In Stuttgart plant die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit vier Veranstaltungen.

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  • 18.02.20 | Schöpfung und Mensch: Was ist angemessen?

    Beziehungsstatus: kompliziert. Bei einem Symposium unter dem Motto „Geschaffen und verkauft“ am 23. März stellt die evangelische „Hauskonferenz Kirche und Gesellschaft" gemeinsam mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart Fragen zur schwierigen Beziehung „Mensch - Natur - Schöpfung“ - und versucht sich an Antworten.

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