Unsere Gemeinde ist Mitglied der „Initiative Regenbogen“

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung im November einstimmig beschlossen, der „Initiative Regenbogen“ beizutreten, die sich für die Gleichberechtigung und ein Ende der Diskriminierung von gleichgeschlechtlich lebenden Frauen und Männern einsetzt. Damit sagen wir: Es ist für uns selbst-verständlich, dass Lesben und Schwule zu unserer Kirche gehören. Menschen unterschiedlicher Lebensformen und sexueller Identitäten sind uns willkommen.
Wir treten ein für die Möglichkeit zur öffentlichen Segnung gleichgeschlechtlicher Paare und begrüßen die erneute Initiative unserer Kirchenleitung, Wege dafür zu öffnen.Im Folgenden schreiben drei Gemeindeglieder dazu ihre Gedanken:

Es ist an der Zeit!

Ich habe als KGRätin für den Beitritt zur Initiative Regenbogen gestimmt, weil ich in unserer Landeskirche ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Benachteiligung von lesbischen Christinnen und schwulen Christen setzen möchte. Ich sehe es geradezu als Auftrag der Gründergeneration der Stephanusgemeinde an, mich für Toleranz und Offenheit einzusetzen. Dafür steht die Stephanuskirche! (Siehe Inschrift an der Kirchentür).
Für mich ist es selbstverständlich, dass Lesben und Schwule zur Kirchengemeinde gehören.
Aber geht es nicht über diese Personengruppe hinaus? Bei uns in der Gemeinde sind Alte und Junge, Benachteiligte, Fremde, Flüchtlinge und Menschen mit verschiedenen sexuellen Identitäten willkommen! In Zeiten von Populismus, Ausgrenzung von Minderheiten und Fremdenhass möchte ich als Vertreterin unserer Kirche eine offene und herzliche Haltung zeigen.
Sehen wir doch unsere Schwestern und Brüder als Gottes Geschöpfe an! Gott helfe uns immer wieder neu, ein weites und liebevolles Herz zu bewahren.

Monika Westemeier

Ich denke

an ein Foto unseres Kirchturms mit einem wunderschönen Regenbogen über der Stadt. Ist das nicht ein gutes Zeichen für die „Initiative Regenbogen“?
Kirche darf bunt sein, auch unsere Gemeinde. Und genauso bunt ist auch die Liebe zwischen Menschen. Im Ja zur Vielfalt möchte die Initiative uns Mut machen, Menschen mit anderer sexueller Identität und mit unterschiedlichen Lebensformen willkommen zu heißen.
Mit diesem Beschluss ist unsere Gemeinde offen für Lesben und Schwule, für Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare und auch für Pfarrerinnen und Pfarrer, die mit ihrer Partnerin / ihrem Partner im Pfarrhaus leben.

Annette Herrgott

Kirchliche Anerkennung der Homo-Ehe - muss das sein?

Als vor einigen Jahren die Diskussion über die Trauung / Segnung gleichgeschlechtlicher Paare aufkam, ging mir diese Frage durch den Kopf, da mir diese Lebensweise äußerst fremd ist und ich natürlich seit langem das Totschlagargument gegenüber jeder homosexuellen Beziehung bestens kenne: in der Bibel ist das verboten.
Trotzdem beschäftigt mich diese Frage sowohl gedanklich als auch in manchen Diskussionen, vor allem auf Grund persönlicher Bekanntschaft mit homosexuellen Personen in meiner Umgebung. Dabei gewann ich die Überzeugung, dass auch homosexuelle Personen ein starkes Interesse daran haben, ihre Lebensform, speziell ihre Partnerschaft unter Gottes Segen zu stellen, wie dies bei traditionellen Eheschließungen weit verbreitet ist.
Sie möchten ganz ausdrücklich ihr Leben und ihre Partnerschaft in der Verantwortung vor Gott führen, auch wenn sie wissen, dass viele fromme Leute dies für unmöglich halten.
Für mich läuft dabei alles auf die Frage hinaus, ob die biblischen Aussagen / Ablehnungen für uns und unsere kirchliche Praxis in diesem Punkt unveränderlich sind oder ob diese Aussagen zu den zeitbedingten und damit änderbaren Vorschriften gehören. Ich habe viele Anhaltspunkte dafür erkannt, dass Homosexualität meistens keine Frage einer Entscheidung, sondern angeboren ist. Deshalb sehe ich gute Gründe dafür, für die kirchliche Praxis davon auszugehen, dass die biblischen Aussagen kein Verbot darstellen.
Bei der sich dann stellenden Frage, ob die kirchliche Segnung / Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren auch in der Stephanuskirche angeboten wer-den soll, ist für mich das Argument, dass solche Feiern möglichst unspektakulär ablaufen sollten, besonders wichtig. Deshalb bin ich dafür, dass an möglichst vielen Kirchen diese Feiern durchgeführt werden, auch wenn der Andrang wohl nicht besonders groß sein wird. Deshalb freue ich mich über die Entscheidung unserer Gemeindeleitung, auch bei uns solche Feiern anzubieten.

Immanuel Stauch

Gleich mehrfach möchten wir herzlich danken:

Wir danken allen, die beim Adventsbasar mit viel Freude und großem Eifer an den Basteltagen dabei waren, oder uns Weihnachtsgebäck und Marmelade gespendet haben! Ebenso danken wir den vielen treuen Käuferinnen und Käufern, die mit zum Erfolg des Adventsbasars beigetragen haben! Es war wieder eine schöne und gelungene Gemeinschaftsaktion!

Wir danken allen, die zu den zwei Backtagen für die Vesperkirche gebacken haben! Es kamen sehr leckere Kuchen! Und die Vesperkirche sagt mit uns gemeinsam von Herzen Dank!

Drittens danken wir allen, die für die verschiedenen Zweige unserer Gemeindearbeit gespendet haben! Für die Leitung des Kinderchors, für die Musik in den Gottesdiensten, für die neue Polsterung der Kirchenstühle, für die sozialdiakonische Arbeit mit Bedürftigen, für den Blumenschmuck auf dem Altar, für kleine oder größere Anschaffungen, für unser Jubiläumsjahr oder die alltäglichen Ausgaben! Ohne die Opfer für die eigene Gemeindearbeit und die Spenden wäre vieles nicht möglich!

Ganz besonders herzlich danken wir für alle Spenden zugunsten der Kindertagesstätte in Quilmes. Wir konnten im Jahr 2018 gut 15.000 € dorthin überweisen, so viel wie noch nie. Das Bild, auf dem die Karotte und die halbe Zwiebel zu sehen waren als (einziges) Gemüse für die abendliche Suppe einer mehrköpfigen Familie, hat manche Herzen berührt. Die Leiterin der KiTa, Claudia Lohff-Blatezky, hatte es uns zugeschickt.
So danken wir auch im Namen der Familien und der Mitarbeiterinnen in Quilmes von Herzen!

Irmi Lang und Ulrich Zeller

"Es ströme aber das Recht wie Wasser, und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach!“ (Amos 5, 24)

Die Zuwendungsbestätigungen für das Finanzamt für alle Spenden im Jahr 2018 wurden zugestellt.

„Warum nicht? Das könnte ich doch tun!“

Der Arbeitskreis der Flüchtlinge in der Weststadt braucht Ehrenamtliche. Es geht um zwei leichte und eine langfristige Aufgabe:

1. Jeden Montagnachmittag findet in dem Gemeinschaftsraum in einem Haus im Breiten Weg - dort wohnen in zwei Häusern knapp 100 Flüchtlinge - ein Sprachkurs für Frauen unter qualifizierter Leitung statt. Dafür wird eine Betreuung von kleinen Kindern gesucht, damit ihre Mütter sich gut konzentrieren und lernen können.

2. Am Dienstagnachmittag sind die Kinder von 4 bis 10 Jahren beim kreati-ven Malen. Mehrere junge Frauen zeigen den Kindern, wie gemalt wird und sind selbst erstaunt über die Ergebnisse. Diese Frauen brauchen Verstärkung.

3. Die langfristige Aufgabe? Einige Frauen aus Afrika, die im Breiten Weg wohnen, brauchen eine Person, die bereit ist, sich auf sie einzulassen: immer einmal zuhören, vielleicht auch einmal mitgehen, zum Kindergarten, zum Amt, zur Ärztin...Einfach so und ehrenamtlich? Ja, aber das Lachen und das Strahlen der Augen wird Sie entlohnen!

Kontakt: Rainward Bastian, Tel. 63 98 20.

Wer hilft beim Austragen des Stephanusboten?

Haben Sie Zeit und Freude, unsere „Visitenkarte“ in die Häuser zu tragen?
Vielleicht machen Sie sowie gerne einen Spaziergang? Oder führen den Hund Gassi?

Wir suchen aktuell jemand für den Bezirk „Zwehrenbühlstraße“. Frau Knaut gibt die Aufgabe jetzt gern in jüngere Hände ab. Frau Holoch hat ebenfalls ihren Bezirk „Im Buckenloh“ übergeben, an Frau Ulmer.

Wir danken allen Frauen sehr herzlich!Außerdem suchen wir „Springer*innen“, die bei Krankheit oder Urlaub von regelmäßigen Mitarbeiter*innen einen Bezirk übernehmen können, die also bei Bedarf von unserer Sekretärin Frau Steiff angerufen werden können

„MusiKommentiert“

Eine neue Reihe von Konzerten in der Stephanuskirche wendet sich an „Klassik-Interessierte und an solche, die es werden wollen“. Mithilfe kurzer Einführungen soll den Zuhörer*innen ein emotionaler Zugang zu den aufgeführten Musikstücken erleichtert werden.
Nach kleiner besetzten Aufführungen wird ein Gespräch in gemütlichem Rahmen zwischen Zuhörenden und Ausführenden angeboten, von Hans Walter Maier, in Kooperation mit Heidi Grözinger und Marcel Martínez.

Die nächsten Angebote:
Freitag, 22. Februar,
19.10 Uhr im Gemeindesaal: Walzer für Klavier zu 4 Händen von J. Brahms, R. Fuchs, F. Liszt, J. Strauß u.a., mit Shoko Hayashizaki und Michael Hagemann. Dauer ca. 75 Minuten. Anschließend Einladung zum Gespräch.

Samstag, 16. März,
19.10 Uhr im Gemeindesaal: Chansons, Madrigale etc. - Mehrstimmige Gesänge der Renaissance und des Frühbarock aus D, F, GB und I. Mit Mira Svoboda, Teresa Dettling, Andrea Grawe, Stephan Busse, Samuel Svoboda, Hans Walter Maier. Dauer ca. 70 Minuten. Anschließend Einladung zum Gespräch.

Sonntag, 14. April, (Achtung, im Flyer war der 7.4. angekündigt, der Termin wurde verlegt)
19.10 Uhr in der Stephanuskirche: Passion mit Leidenschaft. Werke von Cristóbal de Morales, Joan Cererols, Frederic Mompou, J.M. Bach, M. Prätorius u.a. - mit dem Vokalensemble Tübingen unter Leitung von Marcel Martínez. Orgel: Maris Bietags. Dauer ca. 80 Minuten.

Sonntag, 12. Mai,
11.30 Uhr in der Stephanuskirche (Matinee nach dem Gottesdienst),
Vetus versus Novus - alt trifft neu. Marcel Martínez spielt an der Eule-Orgel Werke von Antonio de Cabezón bis Arvo Pärt, in einem Streifzur durch die Geschichte der Orgelmusik. Dauer 50 Minuten.

Kinderflohmarkt für Groß und Klein in Stephanus

Samstag, 23. März 2019 von 14:30 bis 17 Uhr.

Herzliche Einladung zu unserem großen und bunten Kinder- und Jugendflohmarkt im Gemeindesaal!

Wir freuen uns auf alle Ver- und Einkäufer mit einem vielfältigen Angebot an Kleidung, Spielsachen, Büchern, Möbeln für die Kleinsten bis zu Jugendlichen …
Zusätzlich gibt es ein Spielangebot für Kinder im Nebenraum, damit die Erwachsenen ungestört stöbern können!
Es gibt wie immer wunderbare selbstgebackene Kuchen (auch zum Mitnehmen), frische Waffeln und Getränke. Neu in unserem Angebot sind herzhafte Happen und Brezeln.

Wir freuen uns auf ein fröhliches Treiben und ein gutes Beisammensein!

Wir sind sehr dankbar über Kuchenspenden auch aus der Gemeinde, da die Kuchenspenden der Teilnehmenden deutlich zurück gegangen sind.

Nähere Info und Anmeldung (möglich ab Mitte Januar) über unseren Veranstaltungskalender oder Infos bei stephanus-flohmarktdontospamme@gowaway.web.de

Wir weisen alle Teilnehmenden darauf hin, dass wir für persönliches Eigentum keine Haftung übernehmen! Das gilt auch für zum Verkauf angebotene Ware wie für Handtaschen und Geldbörsen.

Kooperationen zwischen Stiftskirche und Stephanuskirche

haben wir in einer gemeinsamen KGR-Sitzung im September auf den Weg gebracht.
Dieses passende Logo aus der Feder von Claudia Wingenfeld zeigt Ihnen deshalb ab sofort Veranstaltungen an, die wir in beiden Gemeinden bewerben. Das Logo ist sehr gelungen!

Großes Kompliment und herzlichen Dank, liebe Claudia Wingenfeld!

Angebot „Ü(ber) 60“

für Senior*innen im Gemeindehaus Lamm, monatlich donnerstags, 15:30 Uhr.

06.12. - Klaus Forschner, Nikolaus

10.01. - Dr. Beatrice Frank, Gräfin Mechthild, Urmutter Württembergs

07.02. - Dr. Karl Kleinknecht, Theodor Fontane zum 200. Geburtstag

Kirchenwahlen 2019

Erste Informationen:
1. Am 1. Advent 2019 werden in unserer württembergischen Landeskirche die Mitglieder der Landessynode und der örtlichen Kirchengemeinderäte neu gewählt.
2. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder unserer Gemeinde ab Vollendung des 14. Lebensjahres, die hier ihren Hauptwohnsitz haben. Wer mehrere Wohnsitze hat, kann sich entscheiden, wo sie / er das Wahlrecht ausüben will. Wer in der Stephanusgemeinde wählen will, aber nicht hier wohnt, muss sich bis spätestens Ende Mai hierher „ummelden“. Wie das geht, erfahren Sie im Gemeindebüro.
3. Wählbar sind alle Wahlberechtigten ab 18 Jahren, die bereit sind, das Amtsversprechen abzulegen. Der Text wird rechtzeitig veröffentlicht.
4. Mit den Wahlunterlagen werden automatisch die Briefwahlunterlagen versandt. Aber auch das hat noch Zeit...
Zuletzt: Sprechen Sie Mitglieder des amtierenden Kirchengemeinderats an, stellen Sie Fragen, denken Sie nach über mögliche Kandidat*innen und über Themen, die Sie einbringen möchten.

Im Christiane von Kölle-Stift

sind ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ebenfalls sehr willkommen.

Was gibt es zu tun?
Sie können helfen, wenn ein Fest gefeiert wird, mit Bewohner*innen spazieren gehen, Gottesdienste mitfeiern oder beim Abendsingen mit einstimmen.
Kleine Zeichen der Zuwendung also, die sicher nicht nur denen eine Freude machen, die besucht werden.

Kontakt über Ehrenamtskoordinatorin Gertrud Rahlenbeck, Tel. 56 66 634, oder per Email unter: gertrud.rahlen-beckdontospamme@gowaway.samariterstiftung.de oder über Diakonin Martina Bosch, Tel. 96 99 750 oder per Email: bosch.diakoniedontospamme@gowaway.gmx.de.

Ökumenischer Weltgebetstag 2019: Slowenien

Die Liturgie für den nächsten Weltgebetstag am Freitag, 01. März 2019 kommt aus Slowenien.

Frau Gertrud Dorn aus Stuttgart arbeitet beim Gustav-Adolf-Werk und hat an der Studien- und Begegnungsreise nach Slowenien teilgenommen.
Sie kommt als Referentin zu uns in den Frauenkreis und wird von ihren Erfahrungen berichten.
So sieht das Titelbild aus, mit dem Leitwort „Kommt, es ist alles bereit!“
Alle, die gerne mehr über das Land und die Motivation der Menschen für diese Liturgie erfahren wollen, heißen wir bei der Vorbereitung im Frauenkreis herzlich willkommen!

Wir treffen uns am Mittwoch, 13.02.2019 um 15 Uhr im Clubraum.

Ingeborg Rahn