Gottesdienste unter Corona-Beschränkungen:

Der Kirchengemeinderat hat am 21.12. beschlossen, dass wir am Angebot der Präsenzgottesdienste festhalten, solange die 7-Tage-Inzidenzzahl nicht über 300 steigt.
Sollte dieser Wert jedoch erreicht werden, gilt die landeskirchliche Verordnung, dass Gottesdienste in den Kirchen abgesagt werden müssen.

Für alle Gottesdienste gilt Anmeldepflicht!
Anmeldungen sind möglich auf einer Liste im Rückraum der Kirche, jeweils nach den Gottesdiensten,
oder telefonisch im Pfarramt unter 49255
oder per Email unter Pfarramt.Tuebingen.Stephanuskirchedontospamme@gowaway.elkw.de
Die namentliche Erfassung der Teilnehmenden ist vorgeschrieben.

Die Dauer der Gottesdienste wird auf 30 Minuten begrenzt. Das bedeutet, dass die Liturgie gekürzt wird, die Predigten kürzer gehalten sind, weniger Liedstrophen gesungen werden.
Gemeinsames Singen ist ohnehin nicht erlaubt. Nur solistisches Singen ist möglich, unter Auflagen.

Der Mund-Nasen-Schutz muss während des ganzen Gottesdienstes getragen werden.
Hygiene und Abstandsregel müssen kontrolliert werden.

Sammlung Brot für die Welt

Wir bitten Sie wieder herzlich um Ihre Spende für unser weltweit engagiertes Hilfswerk BROT FÜR DIE WELT.

In diesem Jahr steht die Sammlung unter dem Motto: Kindern eine Zukunft geben. Unsere Konfirmand*innen haben sich ebenfalls für dieses Ziel eingesetzt und die Hälfte des Opfers in den vier Konfirmationsgottesdiensten für ein Projekt in Mosambik bestimmt: Schule statt Müllhalde.
Hulene ist das Dreckloch von Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Viele Kinder stocherten auf den Müllhalden der Reichen nach Wertstoffen, die sie verkaufen konnten. Unser Hilfswerk BROT FÜR DIE WELT hat dort ein Schulprojekt ins Leben gerufen, das den Kindern eine Zukunft ermöglicht.

Die andere Hälfte des Konfirmationsopfers geht an unsere Partner-KiTa in Quilmes.
Insgesamt wurden 1.210 € gegeben! So hoch war eine Konfirmations-Kollekte noch nie! Und angesichts der eingeschränkten Besucherzahl wegen Corona ein ganz besonders erfreuliches Ergebnis. Herzlichen Dank den Familien der Konfis!

Bitte helfen Sie ebenfalls mit, Kindern eine Zukunft zu geben!
Vielen herzlichen Dank!

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder,

eine große Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit bewegt mich. Es gab so viele gute und erfüllende Begegnungen, Gespräche, Gottesdienste, Aktionen, Feste und anderes mehr.
Ich denke an viele lieb gewordene Menschen, besonders an die Treuen in den Gottesdiensten, an die Glücklichen, mit denen ich eine Taufe, Konfirmation oder Hochzeit feiern konnte, und an die Traurigen, die eine nahestehen-de Person verloren haben. Manche Lebensgeschichten haben sich tief eingeprägt.
Kindern und Jugendlichen die Geschichten der Bibel und Lieder unseres Glaubens weiterzugeben, lag mir besonders am Herzen. Da war ich in den letzten Jahren allerdings auch traurig, dass es mir nicht mehr so gelungen ist wie früher.
Das Singen im Stephanus Chor, die Leitung des Projektchors Spiritual und zuletzt in Corona-Zeiten das solistische Singen in den Gottesdiensten waren so etwas wie die „Kür“ im pfarramtlichen Dienst, aber da die Kirchenmusik grundlegend zu meiner geistlichen Identität und Praxis des Glaubens gehört, sind aus der Musik immer Impulse geflossen – und vor allem eine große Freude.
Mitarbeiter*innen in den Kreisen und Gruppen fallen mir ein, weil sie Verantwortung übernommen haben und mit mir im Gespräch waren. Kirchengemeinderät*innen und Jugend-Mitarbeiter*innen habe ich vor Augen, die zu den engsten Vertrauten zählen. Der KGR, der Jugend-MAK und das Team der Hauptamtlichen sind die drei wichtigsten Schaltzentralen der Gemeinde.
Großes Vertrauen und Offenheit habe ich hier erlebt, herzliche Freundschaft und tiefe Verbundenheit im Glauben – auch wenn nicht immer alle einer Meinung waren. Umso kostbarer diese tiefe Akzeptanz und geschwisterliche Nähe, die auch Unterschiede aushält oder sogar als Bereicherung sehen kann. Für alles danke ich Euch und Ihnen von Herzen!

Wehmut macht sich bemerkbar. Der Gedanke, dass zu vielen die Beziehung abbricht, weil wir wegziehen, schmerzt. Ich wurde gefragt: „Was wird ihnen am meisten fehlen?“ Es sind die Menschen: Ihr alle, die Ihr mir ans Herz gewachsen seid. Es gab manchmal auch Erfahrungen von Fremdheit, von Ablehnung und Verletzungen. Ja, ich habe auch Fehler gemacht. Seien Sie versichert: Ich trage niemandem etwas nach. Und ich bitte um Vergebung, wo ich jemanden verletzt oder enttäuscht habe.
Ein Fragenkreis bewegt mich besonders: Wie können wir Kindern und Jugendlichen die Geschichten, Texte und Lieder unseres Glaubens besser ins Herz geben? Sie hören viel Musik, kennen Dutzende Songs auswendig, aber nicht den Liedschatz unseres Glaubens. Kinder lesen ihre Kinderbibel. Das ist schön! Jugendliche tun sich damit schwer. Wie springt der Funke über, der ihr Herz brennen lässt im Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, wie wir es von den Emmaus-Jüngern in Lukas 24 lesen? Erzwingen können wir es nicht, aber dafür beten und neue Wege zu ihren Herzen suchen.
Es war gut sein, hier in der Stephanusgemeinde. Sehr gut. Das empfindet auch meine Frau Susanne so. Wir beide haben inzwischen die längste Zeit unseres beruflichen Lebens hier in der Gemeinde gelebt und gearbeitet. Einen Höhepunkt im Kirchenjahr durften wir immer als Paar mit der Gemeinde feiern und gestalten: die Osternacht. Vielleicht ist sie das Herzstück unseres Glaubens und unserer Freude. „Einmal wird der Himmel singen“ – so heißt der Tanz zur Auferstehungsbotschaft. Die Freude zieht sich durch das ganze Evangelium, von der Heiligen Nacht bis zum Ostermorgen. Diese Freude wünschen wir Ihnen/Euch allen ins Herz, je wieder neu. Und wir danken Euch/Ihnen allen nochmals von Herzen für die gute Zeit und Weggemeinschaft!
Wir freuen uns, wenn es da oder dort zu einem kurzen persönlichen Abschiedswort reicht. Und wenn nicht, gilt der Wunsch: Behüt‘ Euch Gott auf allen Wegen!

Der Stephanusgemeinde wünschen wir gute Kräfte für die Vakatur, Gottes Segen und Weisheit in der anstehenden Personalentscheidung für die Pfarrstelle und ein offenes Herz für das Neue, das dann beginnt.

Ulrich Zeller und Susanne Riedel-Zeller

Abschied von Pfarrer Zeller

Im Gottesdienst am 10. Januar wird Pfarrer Ulrich Zeller aus dem Dienst in unserer Gemeinde in den Ruhestand verabschiedet. Dekanin Elisabeth Hege wird ihn mit einem kleinen Ritual aus der Verantwortung entlassen. Es gibt außerdem nur eine kurze Ansprache der Vorsitzenden, Angelika Pflugfelder, aber keine weiteren Grußworte. Ein großes Abschiedsfest kann es Coronabedingt nicht geben. Die Anzahl der Plätze wird begrenzt sein, je nachdem, wie viele Personen zusammen-sitzen dürfen.

Wir empfehlen deshalb: Wenn Sie sich mit einem kurzen persönlichen Wort verabschieden wollen, können Sie bereits ab dem 4. Advent die Gelegenheit dazu nutzen, jeweils nach den Gottesdiensten. (An Heiligabend ist es allerdings schwierig.)Pfarrer Zeller nimmt nach dem 10. Januar seinen restlichen Urlaub und wird Ende Januar mit seiner Frau aus unserem Pfarrhaus ausziehen.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann Pfarrer Ulrich Zeller sehr wahrscheinlich nur in einem sehr kleinen Rahmen im Januar 2021 verabschiedet werden. Deshalb haben wir eine Extraseite gemacht, um aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln sein fast 24-jähriges Wirken in der Stephanusgemeinde zu würdigen.

In der Zeit der Vakatur

Ab 11. Januar ist die geschäftsführende Pfarrstelle an der Stephanuskirche bis zur Einsetzung eines Nachfolgers/einer Nachfolgerin nicht besetzt. Die Stellvertretung in dieser Zeit übernimmt Pfarrer Kim Apel. Er wird Kraft Amtes 2. Vorsitzender im KGR und vertritt die Stephanusgemeinde deshalb im Gesamtkirchengemeinderat und in der Bezirkssynode. Er erstellt auch den Gottesdienstplan. Im Engeren Rat wird Michaela Braun unsere zweite Delegierte.

Taufen:
Anmeldung im Gemeindebüro bei Frau Fritz oder direkt bei Pfarrer Apel, Tel. 940340, E-Mail: kim.Apeldontospamme@gowaway.elkw.de

Hochzeiten und Beerdigungen:
Die Vertretung koordinieren Pfarrerin Susanne Wolf und die Sekretärin im Pfarramt Stiftskirche-Ost, Cornelia Steiff. Tel. 795254-20. Oder: susanne.Wolfdontospamme@gowaway.elkw.de
Die Vertretung bei Beerdigungen gilt bereits ab dem 2. Januar 2021.

Seelsorgliche Anliegen:
Bitte melden Sie sich bei Pfarrer Apel.
Für alle Anliegen, die die Gemeinde betreffen, sind Angelika Pflugfelder als 1. Vorsitzende und Cornelia Fritz im Gemeindebüro ansprechbar. Beide wissen, wer für welche Anliegen zuständig ist und können weiter vermitteln.
Angelika Pflugfelder: E-Mail: angelikadontospamme@gowaway.pflugfelder.net oder Tel. 45870;
Frau Fritz erreichen Sie per E-mail: Pfarramt.Tuebingen.Stephanuskirchedontospamme@gowaway.elkw.de oder telefonisch, Di/Mi und Fr von 8:30 Uhr bis 12 Uhr unter Tel. 49255.

Brockensammlung für Bethel

Vom 1.– 4. Februar 2021 sammeln wir wieder gut erhaltene Altkleider, Schuhe, Bettwäsche etc. für die „von Bodelschwinghsche Stiftung“ in Bethel. Handzettel mit Infos und Säcke liegen ab Anfang Januar im Zentrum aus.
Die Spenden werden am Freitag, 5.02. abgeholt. Zunächst dürfen die Bewohner*innen in den Häusern der Stiftung für den Eigenbedarf auswählen. Was übrig bleibt, wird der fairen Verwertung zugeführt.

Tübinger Vesperkirche 2021

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Tübinger-Vesperkirche anders als in den vergangenen Jahren. Es wird eine Vesperkirche „to go“. Und sie findet bei der Eberhardskirche statt.

Vom 25.1.–6.2.21 gibt es zwischen 12.00 und 14.00 Uhr ein Mittagessen zum Mitnehmen.
Alles Nähere erfahren Sie im Artikel in der „Kirche in der Stadt“.

Die Corona-Pandemie setzt Grenzen

Dass die zweite Welle der Pandemie uns erneut große Einschränkungen gebracht hat, ist für viele nur schwer zu ertragen. Wir möchten die Gefährdeten schützen, die existentiell Bedrohten aber auch nicht preisgeben; wir möchten solidarisch sein in den Hygiene- und Abstandsregeln und vermissen gleichzeitig die Nähe zueinander. Wir möchten verhindern, dass erneut viele Menschen in Einsamkeit und Depression geraten, und wissen, wie schwer es ist, alles unter einen Hut zu bringen.
Wir bitten Sie: Helfen Sie nach bestem Wissen und Gewissen mit, dass wir gemeinsam diese Krisenzeit bestehen! Beten Sie mit uns für Betroffene, für die Kranken und Sterbenden, für die Einsamen und für Menschen in der Krise. Und schauen Sie, wie Sie einander helfen können. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Corona-Pandemie heißt für die Planungen der Gemeinde konkret:
Immer wieder werden Sie im Stephanusboten oder auf der Homepage auf den Hinweis stoßen, dass Angebote abgesagt wurden oder in der Planung unsicher sind. Aktuell im November geht fast gar nichts. Was im Dezember wieder möglich sein wird, ist noch unklar. Das zeigt der Artikel zu Heiligabend.
Bitte informieren Sie sich am besten jeweils aktuell auf unserer Homepage. Wir sind bemüht, alle Änderungen so zeitnah wie möglich einzustellen:www.ev-stephanusgemeinde-tuebingen.de

Gottesdienste im Christiane-von-Kölle-Stift

mussten ebenfalls lange Zeit ausfallen. Stattdessen haben am Sonntagmorgen vier Musiker*innen vor den Fenstern musiziert: Freyja Richling (Klarinette), Winfried Baur (Gitarre), Heinz Werner Gähr (Saxophon) und Martina Bosch (Querflöte).
Herzlichen Dank für dieses Geschenk!

Ab Oktober können nun Gottesdienste hausintern wieder gefeiert werden. Einmal im Monat am Mittwochnachmittag mit Diakonin Bosch, zweimal sonntags mit den katholischen Liturgen.
Leider darf das Haus keine Gäste von außen dazu einladen. Das gilt auch für die ökumenischen Gottesdienste im Haus am Ewigkeitssonntag mit Totengedenken und an Heiligabend.

Turmsanierung wird wesentlich teurer als geschätzt.

Das Architekturbüro hat die Berechnungen für die Sanierung unseres Kirchturms vorgelegt, mit jetzt aktualisierten 570.000 €. Die ersten Schätzungen werden damit weit übertroffen. Der Gesamtkirchengemeinderat hat den Umfang so beschlossen.

Das bedeutet: Wir bitten wieder um Spenden für die Sanierung. Bisher kamen 20.500 € zusammen, wir brauchen für den Eigenanteil in Höhe von 34.500 € nochmals 14.000 €. Wir freuen uns, wenn Sie mithelfen.