IGLESIA EVANGÉLICA DEL RÍO DE LA PLATA

 

CONGREGACIÓN EVANGÉLICA ARGENTINO-GERMANA, BUENOS AIRES SUR

Gegründet 12.4.1898

25 de Mayo 24 (1878) Quilmes Tel./Fax +54-11-4254 6578

Emailadresse: jardinesquilmesdontospamme@gowaway.hotmail.com

Kindertagesstätten "Los Angelitos" und "El Arca de los Niños"

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Kindertagesstätten

Auch dieses Jahr senden wir aus Quilmes viele gute Wünsche zum Neuen Jahr - und unseren Dank für Ihre Unterstützung durch all diese Monate hindurch.
Wenn wir sagen, dass Sie für unser Fortbestehen entscheidend wichtig waren, dann ist das nicht nur finanziell-materiell zutreffend.
Ihre tätige Anteilnahme hat uns über Zeiten getragen, von denen wir uns nur ganz allmählich erlauben wahrzunehmen, wie furchtbar, wie zerstörerisch sie waren. Und auch das nicht nur materiell - obwohl ganz massiv - sondern gesellschaftlich, mitmenschlich, spirituell.
In diesen Tagen kommt mir immer wieder die Stelle aus dem Märchen vom Froschkönig in den Sinn:
“Heinrich, der Wagen bricht! Nein Herr, der Wagen nicht, es ist ein Band von meinem Herzen, das da lag in großen Schmerzen…”

Von Dezember 2015 bis Dezember 2019 hat die argentinische Regierung auf Bundes-, Landes- und in Quilmes auch Kommunalebene immer wieder in Worten und Taten ausgedrückt, dass der Zugang zu Gesundheit, Erziehung, Forschung, Kultur, Sozialfürsorge für unbemittelte Bürger eben ein Luxus seien, in den der Staat unmöglich investieren könne.
Inhaber von Regierungsämtern haben unumwunden die Verbrechen der Militärdiktatur von 1976 - 1983 in Frage gestellt “so viele Verschwundene waren es doch gar nicht” “die staatstragende Rolle der Streitkräfte muss wieder ins richtige Licht gerückt werden, Schluss mit den Verleumdungen” - und so unglaublich viele andere richtig schlimme Ungerechtigkeiten sind passiert.
Wir haben diese Zeit überstanden, indem wir das alles wohl wahrgenommen haben, aber auch ein großes Stück weit unsere Gefühle und Gedanken in eine fest verschlossene Truhe gesperrt haben, um weiter machen zu können. Und nun springt die Truhe auf und wir kommen wieder in Kontakt mit all dem Schmerz, Entsetzen und Empörung über soviel krasse Missachtung, über soviel Zynismus und Ausplünderung zur Selbstbereicherung.

In dieser Zeit war die Arbeit in unseren Kindertagesstätten nicht nur unser Engagement als Christen, der Umgang mit den Kindern und ihren Familien war uns tägliche Quelle der Freude und Sinngebung. Der Dank dafür schließt auch Sie ein!

Weiter unten finden Sie nicht nur unseren Gruß zum Jahresbeginn, sondern auch einen Artikel aus der Dezember-Januar-Nummer der Zeitschrift Weltbewegt, herausgegeben vom Zentrum für Mission und Ökumene -ZMÖ - der Nordkirche.

Und wir laden Sie ein, hier https://amerika21.de/geo/argentinien immer wieder Neues aus Argentinien mitzuverfolgen, von dem in den großen deutschen Medien sonst nicht zu finden ist.

Wir wünschen uns und hoffen, dass wir auch in diesem neuen Jahr und Jahrzehnt mit Ihnen verbunden bleiben und grüßen Sie sehr herzlich

Claudia Lohff-Blatezky

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Kindertagesstätten!

Quilmes, 2. Januar 2020

Noch ist das gerade begonnene Jahr ein ganz unbeschriebenes Blatt – was mag es für uns bringen?

Von Herzen hoffen wir auf Besserung für die über 40 Prozent der Argentinier die unter der Armutsgrenze leben – eine Zahl die im letzten Jahr um 7 Prozent angestiegen ist.

Die am 10. Dezember 2019 angetretene neue Regierung – auf Bundes-, Landes- und in unserem Fall auch Kommunalebene - ist in den ersten 20 Tagen unermüdlich tätig gewesen, um auf den verschiedenen Gebieten Programme zur möglichst schnellen Verbesserung der krassesten Notsituationen einzuleiten, und längerfristige strukturelle Verbesserungen anzugehen.

Solidarität, Gerechtigkeit und Unterstützung der sozial Schwächsten sind Ziele, denen uns dieses 2020 hoffentlich trotzdem näher bringen wird. Für unsere Arbeit erhoffen wir uns konkret, dass sich Türen auftun werden, die wir in den letzten 4 Jahren trotz großer Anstrengungen nicht öffnen konnten.

Die Jahreslosung für diese Jahr – „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ passt dazu so gut, als wäre sie extra für unsere Situation ausgesucht worden.

Ein gewichtiger Grund für Zutrauen und Hoffnung fließt uns aus all der Hilfe zu, die wir von Ihnen in den vergangen 12 Monaten wie in den Vorjahren erhalten haben. Alles was wir in diesen Monaten für die Kinder und ihre Familien tun konnten wäre nicht möglich gewesen ohne Ihren unermüdlichen Bestand – angesichts der unaufhaltsamen Steigerung aller Kosten ist es nur Ihre Hilfe gewesen, die uns das Weitermachen ermöglicht hat.
Für die Jahresabschlussfeier haben die Eltern Wünsche auf Sterne und Herzen geschrieben, die ihre Kinder dann an den Weihnachtsbaum gehängt haben:
„Wir wünschen uns, dass alle Kinder glücklich sein können, dass sie immer mehr lernen und die fröhlichen Momente in der Kita miteinander teilen“;
„Wir wünschen uns, dass die Kita auch in Zukunft unser Kind so froh machen kann wie bisher und noch viele Kinder mehr“ –
Bewegt haben wir diese Wünsche angehört und geben sie an Sie weiter – denn sie sprechen eine deutliche Sprache davon, was die Kindertagesstätten für die Familien bedeuten. Für diese Bedeutung sind Sie ganz unverzichtbar – Danke für Ihre geschwisterliche Solidarität, Danke dafür, dass Sie Teil unserer Kindertagesstätten sind!

Herzliche Grüße aus Quilmes

Claudia Lohff-Blatezky

Weil der Hunger nach Leben so groß ist

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Kindertagesstätten!

Monat um Monat hat sich die Situation hier bei uns in Argentinien, in Quilmes verschlechtert. 

Immer mehr Familien rutschen unter die Grenze des Existenzminimums. Die Familien unserer Kindertagesstätten gehören zu mindestens vier Fünfteln dazu - und das ist in vielfacher Weise täglich fühlbar. Immer wieder erhöhen unsere Köchinnen die Mengen pro Mahlzeit - immer mehr Familien fragen danach, ob sie "übriges Essen" mitnehmen können - auch dafür versuchen wir zu sorgen. Für Ende des Jahres wird vorhergesagt, dass 6 von 10 Kindern in Armutsverhältnissen leben werden - schon jetzt sind es mehr als 50 %.

In etwas mehr als 3 Wochen finden die allgemeinen Wahlen am 27. Oktober  statt - und der Wahlkampf vergiftet immer mehr die Atmosphäre. Der täglichen Not und Verzweiflung angesichts der unaufhörlichen Schließung von Fabriken und dem Verlust von Arbeitsstätten der armen Menschen begegnet die Stadregierung mit dem Verteilen von winzigen Lebensmittelpaketen - denen die Stimmzettel des gegenwärtigen Bürgermeisters beigelegt sind. Und es gibt noch unzählige weitere schlimme Tatbestände, in so vielen Bereichen des Alltags.

Wir versuchen, uns von soviel Schlimmem nicht irre machen zu lassen. Die Verbundenheit mit Ihnen ist dabei für uns so wichtig!

Im Anhang sende ich Ihnen einen kleinen Gruß zum Erntedank - und bei Ernte denken wir besonders an all das was durch Ihre Unterstützung jeden Tag hier möglich gemacht wird.

Mit dem Monat Oktober beginnt das letzte Vierteljahr unseres Schul- und Kindergartenzyklus. Wir beginnen an die Abschlussaktivitäten zu denken - aber vorher noch begehen wir im Oktober zwei besondere Feier- bzw. Gedenktage.

Mit herzlichen Grüßen aus Quilmes

Claudia Lohff-Blatezky

Zum Erntedank senden wir aus Quilmes ganz herzliche Grüsse!

 

Wenn du ein Weizenkorn aussäst
wächst die Menschlichkeit in der Welt.

Wenn du ein Feuer entzündest,
weicht die Kälte zurück.

René Trossero

Quilmes, 2. Oktober 2019

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Kindertagesstätten!

Erntedank – einer der Momente im Jahr, an denen wir innehalten und bedenken, was uns alles geschenkt worden ist. Natürlich haben wir gearbeitet, uns angestrengt – aber ohne Gottes Segen wären wir nicht weit gekommen. Die bunte Tradition der Erntegaben, mit denen in vielen Gemeinden immer noch an diesem Tag der Altar geschmückt wird, macht das den Sinnen deutlich. Aber wir danken nicht nur dafür, dass die Natur uns mit Gottes Segen das Lebensnotwendige gibt, sondern für alles, was uns geschenkt worden ist – über unseren Verdienst und unsere Kräfte hinaus.

Hier in unseren Kindertagesstätten gehört dazu auch ganz besonders die Unterstützung, die wir aus der geschwisterlichen Anteilnahme Ihrer Gemeinde immer wieder erhalten haben. In unserer täglichen Arbeit versuchen wir die Liebe Gottes für Kinder zwischen 3 Monaten und 6 Jahren und ihre Familien spürbar werden zu lassen. Sie leben in den zahlreichen Elendsvierteln der Stadt Quilmes. Dort hat in den wenigsten Familien jemand eine feste Arbeit. Hunger, Mangelernährung und unzureichende Gesundheitsversorgung sind die Folgen. Die letzten vier Jahre waren für diese Familien eine steile Abwärtsfahrt in immer mehr Elend. Mehr als ein Drittel aller Argentinier lebt jetzt unter Bedingungen der Armut und mehr als die Hälfter aller Kinder. Die staatliche Sozialvorsorge bleibt hinter der Wirtschaftskastrophe weit zurück, und in vielen Bereichen – Gesundheit, Erziehung – wird sie immer weiter demontiert.

Bei uns erhalten die Kinder täglich drei Mahlzeiten, Gesundheitsbetreuung und eine umfassende Förderung. Parallel dazu gibt es Programme für die Eltern: Beratung in Erziehungsfragen und Angebote, die die Gemeinschaft stärken. Da die staatlichen Zuschüsse angesichts der fortschreitenden Inflation immer unzureichender sind und auch nur unzuverlässig fließen, ist für die Aufrechterhaltung unserer Arbeit Ihre Unterstützung durch Anteilnahme, Fürbitte und Spenden wieder einmal absolut unentbehrlich und entscheidend!

Darum bringen wir Ihnen unsere Kindertagesstätten als eine der Erntegaben zum Schmuck Ihres Altars.  

Das Erntedankfest ist eine wunderbare Gelegenheit, uns über die Verbundenheit mit Ihnen zu freuen und für dieses grosse Geschenk dankbar zu sein.

Mit herzlichen Grüssen aus Quilmes

Ihre Claudia Lohff-Blatezky

Weihnachtsbrief 2018

 Quilmes, 20. Dezember 2018

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Kindertagesstätten!

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten und Beginn eines neuen Jahres! Deshalb noch schnell ein Lebenszeichen aus Quilmes.

Was wir Ihnen Mitte des Jahres von unserer Situation berichtet haben, ist nur immer schlimmer geworden - fast scheint es unvorstellbar, wie es bei uns wirtschaftlich weitergehen soll. Der G-20 Gipfel Ende November in Buenos Aires war für die Mehrzahl der Argentinier, insbesondere für die Bevölkerungsgruppen, denen die Familien unserer Kindertagesstätten angehören, nur insofern von Bedeutung, als in diesen Tagen die gesamte öffentliche Verwaltung lahmgelegt und die Stadt Buenos Aires in einem weiten Radius zum Sperrgebiet für den “Normal-Passanten” erklärt wurde.

Wir leben in Zeiten tiefer Bedrückung, als Resultat von Inflation, massivem wirtschaftlichen Verfall, unaufhörlichem Arbeitsstellenabbau. Armutsbedingte Mangelernährung und direkter Hunger kehren in immer mehr Familien ein. Wie da Weihnachten feiern?

Wir lesen Jesaja 9: "Das Volk , das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finsteren Lande scheint es hell". Die Finsternis erleben wir jeden Tag, das verstehen wir - und wonach könnten wir uns mehr sehnen als nach Licht und dem Hellwerden all dessen was so düster aussieht? Wenn wir heute nicht wissen, wie das geschehen könnte - dann sollten wir vielleicht um so inständiger darum bitten, dass dieses Licht aufgehen möge?

Und wir suchen nach Spuren, die uns zeigen können, dass es wirklich ein großes Licht für uns gibt - und denken an alle die Menschen die wie Sie in diesem schon fast hinter uns liegenden Jahr an unserer Seite gegangen sind und mit ihrer Gegenwart die Kontinuität unserer Einrichtung abgesichert und gestützt haben. Das umfasst sowohl die so unentbehrliche finanzielle Unterstützung, ohne die wir angesichts der durch Inflation und immer wieder erhebliche Zahlungsverzögerungen der staatlichen Zuschüsse unseren Betrieb unmöglich hätten aufrecht erhalten können.

Und ebenso gilt es für die Ermutigung, die wir aus der Anteilnahme und Unterstützung durch Sie bekommen. Weihnachten und Jahresende sind eine gute Gelegenheit, Ihnen von Herzen für all das zu danken!

Der gegenwärtige Kontext der zunehmenden Armut, der Unsicherheit und Angst vor dem was die Zukunft noch bringen mag, hat viele zerstörerische Konsequenzen. Unsere Kindertagesstätten sind inmitten dessen Stätten der Hoffnung, des Zuspruches, der Wahrnehmung und Wertschätzung. Und es geschieht das immer wieder überwältigende Wunder: diese Hoffnung wird nicht nur den Familien zuteil, wir selber werden auch damit beschenkt. Und wir konstatieren aufs Neue, dass es das Miteinander, die Gemeinsamkeit ist, die das bewirkt.

Durch unseren gemeinsamen Einsatz leuchtet hier in Quilmes für Menschen neues Licht in ihr Leben – es soll bis zu Ihnen leuchten und auch bei Ihnen Dinge heller machen!

Ganz herzliche Grüsse aus unseren Kindertagesstätten und unserer kleinen Gemeinde

Claudia Lohff-Blatezky

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Kindertagesstätten!

Doch, es gibt uns noch! Aber: Argentinien macht seit Längerem schwere Zeiten durch. Die konservative, seit Ende 2015 im Amt befindliche Regierung hat von Anbeginn Einsparungen gerade in den sensiblen Bereichen Gesundheit, Forschung und Bildung betrieben. Und eine Wirtschaftspolitik, die eindeutig die großen Wirtschaftskartelle begünstigt, Klein- und Mittelunternehmen aber immer mehr an die Wand und ins Aus drängt. „Schluss mit der staatlichen Bezuschussung von Dienstleistungen“ heißt es schon seit mehr als 2 Jahren – und die Tarife von Strom, Gas, Wasser, Nahverkersunternehmen sind in astronomische Höhen geschnellt – für sehr viele unbezahlbar. Ende Mai wurde im Parlament ein Gesetz behandelt, mit dem die Tarife für Gas, Wasser und Strom auf den Stand von November 2017 gesenkt und zukünftige Steigerungen an Inflation und Lohnerhöhungen gekoppelt werden sollten. Doch noch bevor es mit der Stimmenmehrheit der Opposition verabschiedet wurde, hatte Macri sein Präsidenten-Veto unterschrieben...

Die Inflation läuft weiterhin allem davon, die viel beschworenen Investitionen aus dem Ausland lassen auf sich warten, die Staatsverschuldung wächst sprunghaft – und schließlich nimmt die Regierung wieder Zuflucht zum IWF – das erinnert an die schweren Zeiten die wir in den Neunzigern durchmachten und die schließlich mit dem Staatsbankrott endeten. Wie vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren geht es um Privatisierung aller einigermaßen lukrativen staatlichen Einrichtungen – seien es Krankenhäuser, Forschungszentren, das Rentensystem...

Keine Frage, dass inmitten dieses bedrückenden Szenarios die Bedeutung unserer Arbeit mit den armen Familien in Quilmes immer größer wird. Der Hunger zieht Stück für Stück in mehr Haushalte ein, in den Armenvierteln wird für den Eintopf eine kleine Möhre und eine halbe Zwiebel gekauft – denn für mehr reicht es nicht, wenn überhaupt.

Seit Anfang Juni sind zudem die Temperaturen wirklich winterlich niedrig – und in den Hütten wird gefroren. Drei richtige ausgewogenen Mahlzeiten, trockene und beheizte Gruppenräume – das macht einen Riesenunterschied für die Gesundheit und Lebensqualität der Kinder aus. Mittlerweile geben wir außerdem einer Reihe von allein erziehenden Müttern Essensportionen für den Abend mit.

In so schwierigen Zeiten wie gegenwärtig gewinnt alles, was wir gemeinsam machen können, noch eine zusätzliche Bedeutung. Regelmäßiges und ausgewogenes Essen, warme Gruppenräume, beschützte Orte um unter der aufmerksamen und liebevollen Begleitung der Erwachsenen alle in ihnen schlummernden Fähigkeiten entfalten zu können, das ist für alle Kinder immer und überall unentbehrlich.

Der gegenwärtige Kontext der zunehmenden Armut, der Unsicherheit und Angst vor dem was die Zukunft noch bringen mag, hat viele zerstörerische Konsequenzen. Unsere Kindertagesstätten sind da Stätten der Hoffnung, des Zuspruches, der Wahrnehmung und Wertschätzung. Und es geschieht das immer wieder überwältigende Wunder: diese Hoffnung wird nicht nur den Familien zuteil, wir selber werden auch damit beschenkt. Und wir konstatieren aufs Neue, dass es das Miteinander, die Gemeinsamkeit ist, die das bewirkt.

Dass wir daran mit all unseren Kräften festhalten wollen, weil uns daraus inmitten der zahllosen Widrigkeiten, mit denen wir uns täglich auseinandersetzen müssen (und deren Aufzählung mehrere Seiten in Anspruch nehmen würde) neue Kraft zuwächst, können Sie bestimmt nachvollziehen.

Die Anteilnahme und Unterstützung, die wir von Ihnen erfahren, macht auch Sie zum Teil dieses Hoffnungsgewebes und wir wünschen uns, dass auch Sie dieses kleine Ermutigungs-Mysterium erleben können.

Durch unseren gemeinsamen Einsatz leuchtet hier in Quilmes für Menschen neues Licht in ihr Leben –es soll bis zu Ihnen leuchten und auch bei Ihnen Dinge heller machen!

Ganz herzliche Grüße aus unseren Kindertagesstätten und unserer kleinen Gemeinde

Claudia Lohff-Blatezky

Guter Kontakt zur Kindertagesstätte in Quilmes

Quilmes ist ein "Vorort" im Süden der Millionenmetropole Buenos Aires. Mehr als 400.000 Menschen leben hier. Die kleine deutsch-evangelische Gemeinde in Quilmes hat angesichts der Not der ärmsten Familien im benachbarten Slumgebiet ihr ehemaliges Gemeindehaus umgewidmet zu einer KiTa für ca. 120 Kinder.

Die Leiterin, Claudia Lohff-Blatezky, war schon mehrfach bei uns und hat immer wieder von der aktuellen Situation erzählt. In der Adventszeit erreichen uns "Briefe auf dem Weg zur Krippe", zu Ostern oder Pfingsten oder zum Gemeindefest kommen Grüße von dort per Email.  

Wir sind dankbar für diesen Kontakt und empfinden ihn keineswegs nur als Einbahnstraße einer finanziellen Unterstützung. Natürlich ist jeder Euro, den wir dorthin geben können, dort sinnvoll und nötig. Aber wir empfangen auch vieles aus dieser Partnerschaft.

"Wir sind arm, aber wir haben ein Herz füreinander". Allein dieses Zitat aus Quilmes gibt uns immer wieder Grund zum Nachdenken über das, was wirklich wichtig ist.  

Wenn Sie uns helfen wollen, die KiTa in Quilmes zu unterstützen, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit dem Stichwort QUILMES auf unser Konto DE98 6415 0020 0000 1531 91 bei der KSK Tübingen. Eine Zuwendungsbestätigung wird Ihnen selbstverständlich zugesandt.

Bilder der Kindertagesstätte Quilmes